StromVV (Revision WACC)

Status

Anpassung der Stromversorgungsverordnung durch den Bundesrat, in Kraft getreten am 1. Januar 2016 (Anpassung der Berechnungsparameter des WACC per 2017).

Das UVEK hat am 6. März 2018 den WACC, den durschnittlichen Kapitalkostensatz für Investitionen ins Stromnetz für das Tarifjahr 2019 wiederum auf 3,83% festgelegt. Der Satz wird im Vergleich zum Jahr 2018 erneut nicht verändert.

Das Bundesamt für Energie prüft derzeit, ob und wie die Berechnungsparameter für die Folgejahre angepasst werden sollen.

 

Links

  • StromVV - Anhang 1 Stromversorgungsverordnung, SR 734.71

 

 

Aktuelle Entwicklungen


Inhalte

Die Netznutzungskosten setzen sich zusammen aus den Kosten für die Amortisation des Netzes, den Betriebskosten und den Kapitalkosten. Für das Kapital hat der Kapitalgeber Anspruch auf Verzinsung. Diese wird in einem durchschnittlichen kalkulatorischen Zinssatz – dem sog. WACC (weighted average cost of capital) – durch das UVEK jährlich festgesetzt. Die Berechnungsmethodik des WACC ist in Anhang 1 StromVV festgelegt und wird an veränderte finanzwirtschaftliche Rahmenbedingungen angepasst: Per Anfang 2017 wurde die Untergrenze des risikolosen Zinssatzes von 2% auf 0.5% abgesenkt. Zudem wurde der Steuersatz von 21.17% auf 18% reduziert, und die Basis für die Berechnung des Spread beim Fremdkapital berücksichtigt nur noch Obligationen mit einer Bonität A (und nicht mehr Mittelwert der Bonität A und AA).

Relevanz für Unternehmen der Energiewirtschaft

Für das Tarifjahr 2019 bleibt der WACC unverändert auf 3.83%.

Weiterführende Informationen / Publikationen

  • N/A

<SW/31. März 2018>